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Sinnvoller Jugendschutz ist gut und wird auch durch die Anbieter von erotischen Inhalten im Internet praktiziert.
Als scheinbare Wahlkampfstrategie wurde jedoch dem neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) zugestimmt, der
einen Schutz von Kindern und Jugendlichen überflüssig macht.
Durch neue Regelungen und Bestimmungen wird es einem deutschen Unternehmen unmöglich gemacht, erotische Angebote vom
Standort Deutschland aus zu betreiben.
Wir leben in einem Zeitalter der Kommunikation und der Vernetzung. Erotik und Pornografie hat es schon immer gegeben
und wird es auch weiterhin geben. Nur scheidet Deutschland als Firmensitz in Zukunft aus. Keine Jugendschutzsysteme
werden in Zukunft mehr benötigt werden, da die Unternehmen in das benachbarte europäische Ausland abwandern wo der
Jugendschutz lockerer gehandhabt wird.
Die Folgen einer solchen Abwanderung sind bis dato noch nicht absehbar. Fakt ist, es werden in Zukunft noch mehr
erotische Angebote im Internet verfügbar sein, die mit keinem Jugendschutzsystem ausgestattet sind.
Wir kämpfen für Deutschland als Firmensitz und fordern die sofortige Überarbeitung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages
unter Einbeziehung der betroffenen Branchen.
Alleine der wirtschaftliche Schaden der Deutschland zugefügt wird, wird imens sein. Die Erotikindustrie ist eines der
umsatzstärksten Branchen und gerade die Internetfirmen haben in den letzten Jahren hohe Umsätze verbuchen können.
Auch die Zahl der Arbeitlosen wird wieder steigen. Es sind nicht nur die Mitarbeiter der Internetfirmen, sondern auch
deren Zulieferer wie z.B. Produzenten, Designer und Darsteller betroffen.
Lassen Sie Deutschland teilhaben am Internet - helfen Sie Deutschland als Standort zu erhalten !
Die jetzige Fassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages ist kein Fortschritt, sondern ein Schritt zurück in die totale Überwachung !
Mit Inkrafttreten des neuen JMStV hat auch die KJM (Kommission für Jugendmedienschutz) freie Handlungsbefugnis und kann
alles zensieren, was ihrer Meinung nach jugendgefährdende Inhalte haben könnte. Daher betrifft dieser neue Staatsvertrag
nicht nur die Erotikbranche. Auch sind jetzt z.B. Spiele nicht mehr vor einer willkürlichen Zensur sicher.
Bis jetzt sind noch keine Studien bekannt in denen nachgewiesen wurde, dass Erotik und Spiele wirklich die Jugendlichen
schädigen können. Fakt ist, gerade die Jugendlichen beginnen heute viel früher sich mit ihrer Sexualität auseinander zu setzen
und diese auch zu praktizieren. Auch ist die Jugend heute viel offener und geht selber kritischer mit Informationen um als
dieses noch zu Zeiten in denen die Entscheidungsträger jung waren, möglich war.
Wir sind eine aufgeklärte Gesellschaft des 21. Jahrhunderts und haben ein Recht darauf, selbstständig Entscheidungen zu treffen.
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